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	<title>Textilstrand</title>
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	<description>Literatur, Haiku, Prosa und mehr: Eine wortsüchtige Strandspaziergängerin, ein Bademeister, Kugelfische und anderes gestrandetes Textgewürm.</description>
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		<title>Haus der Statistik: Hüllen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 20:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Strandgut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bin nur noch Hülle, viele Hüllen, umhüllte Hüllen. Suchen Sie sich eine meiner Fensterreihen aus. Schauen Sie ganz kurz auf jedes Fenster in dieser Reihe, von rechts nach links, oben nach unten, hinten nach vorne, wie Sie möchten. Sagen Sie bei jedem Fenster Hülle. Ganz schnell nacheinander: Hülle Hülle Hülle Hülle Hülle Hülle. Das Wort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-842" title="2011 04 7 max 300x225 Haus der Statistik: Hüllen | Tags: prosa palast der republik haus der statistik design ddr berlin architektur alexanderplatz " src="http://www.textilstrand.de/wp-content/uploads/2011-04-7-max-300x225.jpg" alt="2011 04 7 max 300x225 Haus der Statistik: Hüllen | prosa palast der republik haus der statistik design ddr berlin architektur alexanderplatz " width="500" />Bin nur noch Hülle, viele Hüllen, umhüllte Hüllen. Suchen Sie sich eine meiner Fensterreihen aus. Schauen Sie ganz kurz auf jedes Fenster in dieser Reihe, von rechts nach links, oben nach unten, hinten nach vorne, wie Sie möchten. Sagen Sie bei jedem Fenster Hülle. Ganz schnell nacheinander: Hülle Hülle Hülle Hülle Hülle Hülle. Das Wort wird zu etwas Eigenständigem, Abstraktem, lässt seine Bedeutungshülle fallen und ist nur noch kurzes Hauchen, eine knappe, schlagende Bewegung der Zunge, im Klang direkt neben der Hölle. Hülle Hülle Hülle Hülle. Rhythmisch, ohne Zierrat, wie meine Fassade, Fenster an Fenster, Rahmen, Glas, Rahmen, Glas, darunter eine Reihe weißer Platten, dann wieder Rahmen, Glas, Rahmen, Glas.</p>
<p>Das ist meine Fassade. Ich bin ein Gebäude, früher hieß ich &#8220;<a title="Wikipedia: Haus der Statistik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_der_Statistik" target="_blank">Haus der Statistik</a>&#8220;. Diese Fassade könnte mein Gesicht sein. Doch es ist kein Leben mehr in mir. Die Fenster dreckig und allzeit dunkel, die weißen Platten ergraut: geblieben ist eine von Architekten gestaltete Totenmaske. Auf meinen Fluren klappern keine Schuhe mehr. In den Zimmern stehen keine Möbel mehr, die Akten, Zahlenkollonen, Diagramme, Tafeln, Menschen, Stühle, Kaffeemaschinen, Zimmerpflanzen, Stifte, Büroklammern, heimlichen Wodkavorräte &#8211; alle sind sie weg. Es steht noch meine äußere Hülle, von der der Regen die Farbe langsam abwäscht.  Eine Vielzahl von Wänden, die im Innern Hüllen für leere Zimmer bilden. Auf jeder Etage wackelige Trennwände aus Sperrholz, die Klosetts verhüllen. Trocken gelegte Klosetts, denn der Hauptwasserhahn ist seit Jahren zugedreht. Hülle Hülle Hülle. Ein Hauchen und Zungenschlagen. Verstaubt, muffig, leer.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-839" title="2011 04 06 15.16.28 166x300 Haus der Statistik: Hüllen | Tags: prosa palast der republik haus der statistik design ddr berlin architektur alexanderplatz " src="http://www.textilstrand.de/wp-content/uploads/2011-04-06-15.16.28-166x300.jpg" alt="2011 04 06 15.16.28 166x300 Haus der Statistik: Hüllen | prosa palast der republik haus der statistik design ddr berlin architektur alexanderplatz " width="166" height="300" />Ab und an interessieren sich Touristen für meine äußere Hülle. Sie fotografieren mich, vor allem die dampfende Kaffeetasse. Immerhin werde ich wahrgenommen. Immerhin schafft es ein Bild von mir in das Bewusstsein einiger Passanten. Das ist mehr, als den meisten anderen Gebäuden dieser Stadt zuteil wird. Menschenaugenpaare gleiten zwar über deren Fassade, doch werden sie nicht <em>gesehen. </em>Diese Gebäude werden im Ultrakurzzeitgedächtnis der Menschen als nicht lebensnotwendiger und uninteressanter Wahrnehmungsmüll gleich wieder entsorgt. Über mich formt sich wenigstens ein Gedanke in den Hirnen der Betrachter: Ist schön, ist hässlich, muss weg, muss bleiben, was war das noch mal? Ach Erna, weißte noch, die Suhler Jagdhütte? Und der Nataschaladen! Sie schenken mir einige Sekunden ihrer wachen Zeit. Dafür bin ich dankbar.</p>
<p>Meiner Eitelkeit hat es geschmeichelt, dass ich gezeichnet und auf<a title="T-Shirt Haus der Statistik" href="http://knick.spreadshirt.net/haus-der-statistik-D3P34I2303796" target="_blank"> T-Shirts</a> und <a title="S-Wert-Design Kissenhüllen mit DDR-Motiven" href="http://www.s-wert-design.de/pillowsZ-d.html" target="_blank">Kissenhüllen</a> gedruckt wurde. Dass ich mit etwas rotem Licht bestrahlt erst zu einer <a title="Ostverkauf" href="http://www.ostverkauf.blogspot.com/" target="_blank">Kunstaktion</a> wurde, später sogar für einige Wochen <a title="Berlin del Mar Performance Festival Programm 2011" href="http://www.sophiensaele.com/downloads/PHBerlindelMarK.pdf" target="_blank">an einem imaginären Meer</a> gestrandet war. Doch all diese Aufmerksamkeit wärmt nur für einen Augenblick. Ich bin und bleibe ein ausgeweidetes Gebäude ohne Funktion. Als die Party zur Wiedervereinigung vorbei war, war ich der neuen bundesdeutschen Beamtenfamilie so lästig wie ein zappeliger Köter, den man nicht mit in den Sommerurlaub nehmen will. Die staatlichen Statistiken werden jetzt in einem höheren Gebäude, das aber ebenso lange, gleichmäßige Fensterreihen hat wie ich, in Wiesbaden erstellt. Eine neue Bestimmung wurde für mich und meine alten DDR-Nachbarn nicht gefunden. Dem Berliner Beamtenadel fiel nur eines ein: abreißen. Irgendwann.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-844" title="2011 04 7 300x225 Haus der Statistik: Hüllen | Tags: prosa palast der republik haus der statistik design ddr berlin architektur alexanderplatz " src="http://www.textilstrand.de/wp-content/uploads/2011-04-7-300x225.jpg" alt="2011 04 7 300x225 Haus der Statistik: Hüllen | prosa palast der republik haus der statistik design ddr berlin architektur alexanderplatz " width="500" />Nun stehe ich hier und warte auf die Gnadenbirne. Bei Ostwind zittern die Fensterscheiben in den Rahmen und mir entfleucht ein Ächzen. Es steigt aus dem Keller auf, kriecht durch die Fahrstuhlschächte und Treppenhäuser hoch, zögert kurz unter dem Flachdach bis es durch die Dachpappe dünstet und sich in den Berliner Abendhimmel verflüchtigt. Hoch über der Stadt sammelt sich an solchen Ostwind-Abenden eine Wolke aus Seufzern der heruntergekommenen Gebäude. Wir gedenken der Nachbarn, die von ihrem sinnlosen Dasein bereits erlöst sind. Manchmal schallt es spöttisch aus dem Westen herüber: &#8220;Jammerossis&#8221;. Glauben die wirklich, einen Haufen baufälliger Untoter damit beleidigen zu können?</p>
<p>Wir Ostschabracken trösten uns gegenseitig, indem wir uns an windstillen Abenden die neuesten Gerüchte zutuscheln. Unser liebster Klatschgegenstand ist der große Vorzeigebruder der sozialistischen Architektur: der Palast der Republik. Zu seinen Lebzeiten zogen wir voller Neid und Misgunst über ihn her. Darüber, dass knappe Devisen für Baumaterial aus dem Westen verprasst wurden, dass die besten Brigaden mit den geschicktesten Bauarbeiter-Händen sein Stahlträgerskelett schweißten und die weißen Marmorplatten außen montierten. Marmor! Wer von uns wagte denn, davon auch nur zu träumen? Vor allem aber konnten wir es nicht ertragen, dass der Palast seine ganzen 30 Lebensjahre lang liebevoll gewienert und repariert wurde, während wir wegen chronischen Materialmangels verwahrlosten.</p>
<p>Zum Ende wurde dem Palast übel mitgespielt. Der jahrelange Leerstand, die brutale Asbestsanierung, der lange, qualvolle &#8220;Rückbau&#8221;-Tod &#8211; das hatte er nicht verdient. So freuen wir uns jedes Mal, wenn wieder ein Gerücht über die Schornsteine weht, dass irgendwo Material aus dem Palast eingesetzt wird. Mal sollen junge Menschen auf seinen<a title="Berliner Zeitung: Granitplatten des Palastes für Skaterpark" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/342528/342529.php" target="_blank"> Granitplatten skaten</a>, mal werden die <a title="Berliner Zeitung: Recycling von Palast-Baumaterial" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/dossiers/der_palast_der_republik/87557/index.php" target="_blank">bronzenen Fenster</a> in einem Seniorenzentrum in Schleswig-Holstein, in einem Pavillion in Südfrankreich oder einer Skulptur in Stuttgart verbaut. Die wildesten Gerüchte ranken sich aber um sein wuchtiges Stahlskelett. Hartnäckig hält sich eine Legende, wonach die Stahlträger zur tragenden Struktur eines Neubaus in Mitte zusammen geschweißt wurden.</p>
<p>Es sind diese kleinen Auferstehungsgeschichten, die den Schmerz in den kalten Betonfundamenten lindern. Die mir helfen, die Wartezeit zu überstehen, bis ich unter den Schlägen der Abrissbirne endlich zu Staub werde.</p>
<p>**************************************************************</p>
<p><em>Nach meiner <a title="Update zum online Romanprojekt Glasblume" href="http://www.textilstrand.de/2011/07/14/ideenmull-und-neue-plane-update-glasblume/" target="_blank">kleinen, größeren Planänderung</a> und der Reduzierung der Erzählperspektiven, weiß ich nicht, ob dieses Kapitel überhaupt noch Teil der Erzählung werden wird. Aber ich kann es gut leiden. Ich habe über drei Monate hinweg immer mal wieder daran gearbeitet. Also dachte ich: Planänderung &#8211; na und?!  Der Textilstrand ist ein Arbeitsjournal, da dürfen auch mal bereits abgeschriebene (*harhar*) Texte veröffentlicht werden.</em></p>
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		<title>Ideenmüll und neue Pläne: Update Glasblume</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 09:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freischwimmerin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für das Schweigen hier am Strand gab es Gründe. Gute Gründe? Das ist schwer zu beantworten. Sagen wir: berechtigte Gründe. Ich habe ein halbes Dutzend angefangener Kapitel für mein Projekt &#8220;Glasblume&#8221;, die als Entwürfe im WordPress-Backend langsam digitalen Staub ansetzen; gut 150 Seiten in den papiernen Notizbüchern mit Plot-Skizzen, Beobachtungen, Ideen für weitere Kapitel. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für das Schweigen hier am Strand gab es Gründe. Gute Gründe? Das ist schwer zu beantworten. Sagen wir: berechtigte Gründe. Ich habe ein halbes Dutzend angefangener Kapitel für mein <a title="Romanprojekt Glasblume" href="http://www.textilstrand.de/projekt-glasblume/" target="_blank">Projekt &#8220;Glasblume&#8221;</a>, die als Entwürfe im WordPress-Backend langsam digitalen Staub ansetzen; gut 150 Seiten in den papiernen Notizbüchern mit Plot-Skizzen, Beobachtungen, Ideen für weitere Kapitel. Ich habe mit mir und dem, was sich an Texten und Ideen angesammelt hatte, lange gehadert &#8211; und fast nichts geschrieben. Mary-Ellen drohte in der von Selbstzweifeln und Hadern sauren Luft zu ersticken. Mein ursprünglicher Plan wäre beinahe zu einem nicht recycelbaren Stück Ideenmülls verschrumpelt.</p>
<p>Aufgeben kam aber nicht in Frage! Dafür <a title="Mein inneres Bootshäuschen" href="http://www.textilstrand.de/2011/02/22/in-meinem-inneren-bootshauschen/" target="_blank">kennen Mary-Ellen und ich uns schon viel zu lange</a>, das hätte ich ihr nicht antun können. Auch ist mir das Thema noch immer so wichtig (&#8220;Glasblume soll eine Erzählung werden über (&#8230;) die Schwierigkeiten, im heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem mit Würde zu leben.&#8221;), dass ich daran weiter schreiben will, auch wenn das als Arbeitende mit Familie und Kind schwierig werden wird. Pardon, heutzutage hat ja beruflich keiner mehr Schwierigkeiten, sondern wir meistern alle nur noch Herausforderungen. Arbeit, Kind, Mann, Familie, Freunde, Sport, ordentliches Essen, sieben Stunden Schlaf und literarische Ambitionen in einen 24-Stunden-Tag zu packen, wird genau so eine Herausforderung werden. Aber ich schweife ab. Und lamentiere auch noch, pfui.</p>
<p>Im Politdeutsch würde man sagen, ich habe das bisher Geschriebene und meine Pläne einem Stresstest unterzogen. Letztlich musste ich feststellen, dass der Plot vorhersagbar und auch etwas langweilig war. Auch würde es nicht funktionieren, viele verschiedene Protagonisten gerade diese Geschichte erzählen zu lassen. Einzig das subjektive Erleben der von Erwerbslosigkeit und Hartz4 geplagten Haupfigur(en) ist entscheidend. Deren Stimmen müssen weder begleitet noch kommentiert werden. So habe ich kurzerhand Plot und multiperspektivisches Erzählverfahren in meinen ganz persönlichen Ideen-Mülleimer geworfen.</p>
<p>Ich denke, ich habe eine Lösung gefunden. Mary-Ellen und eine zweite Frau werden ihre Geschichten erzählt. Ich hoffe, dass die Reduktion der Perspektiven Klarheit bringt und auch von einer debütierenden Erzählerin zu bewältigen ist. An der Handlung bastle ich noch, mir fehlt noch eine gute Eingebung für die Verbindung beider Erzählstränge. Solange sich diese nicht einstellt, werden Charakterstudien und Kulissen an den Textilstrand gespült werden. Auch muss ich mich dringend um die Recherche kümmern, vielleicht gibt es dazu noch das eine oder andere hier zu berichten.</p>
<p>So wie sich meine Elternzeit dem Ende nähert und ich bald wieder mit dem Brötchenjob anfangen werde, wird mir klarer, dass ich auch meine Arbeitsweise verändern muss. Die Variante &#8220;Ich schreib dann mal drauf los und guck mal, was bei raus kommt&#8221; wird mit einem arg limitierten Zeitbudget nicht durchzuhalten sein, wenn ich Glasblume noch in diesem Leben beenden möchte. Deshalb schreibe ich konkret gerade sehr wenig, sondern grüble über Handlung und Charakteren, versuche einen Plot zu stricken und die beiden Damen schon in meinem Geiste sprechen zu lassen. Daraus soll eine Erzählstruktur entstehen, die ich dann hoffentlich auch nachts, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Wäsche-Aufhängen mit Worten befüllen kann.</p>
<p>So viel also zu den Plänen.</p>
<p>Nun denn: Ich grüble jetzt mal ein bisschen weiter und setze die Recherchen fort&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachtrag: Invisible Belfast</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schatztaucher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das vor einigen Tagen besprochene ARG steht im Zusammenhang mit dem Belfast Book Festival, wie einer der Spieler herausgefunden hat. Eine schöne Zusammenfassung dazu gibt es bei Filmtrip. Aus diesem Artikel ein Zitat von Garwain Morrison, dem Produzenten des Spiels: As book publishers, newspapers and writers embrace the world of new technologies a number of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vor einigen Tagen<a title="ARG Invisible Belfast" href="http://www.textilstrand.de/2011/05/30/invisible-belfast-alternate-reality-game-mit-vielen-literaturreferenzen/" target="_blank"> besprochene ARG</a> steht im Zusammenhang mit dem Belfast Book Festival, wie einer der Spieler herausgefunden hat. Eine schöne Zusammenfassung dazu gibt es bei <a title="Filmtrip: ARG Review Invisible Belfast" href="http://www.filmtrip.tv/blog/entry/invisible-belfast-literary-arg-marries-technology-gaming-and-literature/" target="_blank">Filmtrip</a>. Aus diesem Artikel ein Zitat von Garwain Morrison, dem Produzenten des Spiels:</p>
<blockquote><p><em>As book publishers, newspapers and writers embrace the world of new  technologies a number of different ways to consume literature, and to  have deeper levels of engagement, literature lovers are being offered a  whole new way to engage with books &amp; writers.  It’s great to have  such a dedicated &amp; creative team working on this game, and being  able to run it as part of Belfast Book Week is just perfect. To be able  to use this kind of gameplay to engage a new audience with literature,  especially literature from N.Ireland is exciting.</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Invisible Belfast: Alternate Reality Game mit vielen Literaturreferenzen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schatztaucher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute möchte ich eine kurze Empfehlung für ein gerade laufendes Alternate Reality Game (ARG) geben: Invisible Belfast. Aus literarischer Sicht ist es nicht nur interessant, weil es reichlich literarische Referenzen (Seamus Heaney, Ciaran Carson, James Joyce mit Finnegan&#8217;s Wake etc.) in dem Spiel gibt. Es ist vor allem ein spannendes Beispiel für nicht-lineares Erzählen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://forums.unfiction.com/forums/viewtopic.php?mode=attach&amp;id=25092" alt=" Invisible Belfast: Alternate Reality Game mit vielen Literaturreferenzen | transmedia nonlineares erzählen invisible belfast belfast ARG alternate reality game " width="344" height="197" title=" Invisible Belfast: Alternate Reality Game mit vielen Literaturreferenzen | Tags: transmedia nonlineares erzählen invisible belfast belfast ARG alternate reality game " /></p>
<p>Heute möchte ich eine kurze Empfehlung für ein gerade laufendes <a title="ARG bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alternate_Reality_Game" target="_blank">Alternate Reality Game</a> (ARG) geben: Invisible Belfast. Aus literarischer Sicht ist es nicht nur interessant, weil es reichlich literarische Referenzen (Seamus Heaney, Ciaran Carson, James Joyce mit Finnegan&#8217;s Wake etc.) in dem Spiel gibt. Es ist vor allem ein spannendes Beispiel für nicht-lineares Erzählen und eine interessantes transmediales Projekt, das Blogs, Twitter, Facebook, ein echtes Theaterstück, dem man auch per Internet-Livestream beiwohnen konnte, und vieles mehr umfasst. Nachfolgend kurz das Intro zum Spiel und im Anschluss die wichtigsten Links, um an dem Spiel teilzunehmen.</p>
<blockquote>
<div>
<p><strong>The story of [in]visible belfast has begun.</strong></p>
<p>The game launched at noon, 12 May 2011, with a message: &#8216;Embedded in  every layer of the journey, you’ll find the past. All futures, in their  infinite plurabilities, wait to be written.&#8217; Anyone registered on the <a title="http://www.invisiblebelfast.com" rel="nofollow" href="http://www.invisiblebelfast.com/">http://www.invisiblebelfast.com</a> website will have received this message, along with a clue. If you haven&#8217;t registered, you still can.</p>
<p>My name is Ana Kuipers, and I might be chosen as the protagonist,  evident in the fact that @visiblebelfast has created a list on Twitter  called The Protagonist that is following me and one other. The person,  or people, who call themselves <em>[in]visible belfast</em>, have been watching me and filming me for weeks now. You can access several films that they created of me without my knowledge.</p>
<p>What we&#8217;re meant to do, what mystery we&#8217;re meant to solve, we haven&#8217;t  yet been told, but the secrets of Belfast will apparently be revealed.</p>
<p>Some talented people have already joined in to help solve the mystery.  We are communicating through Facebook and Twitter; friend me on Facebook  to find out the latest, and search for me on Twitter (@anadanikak).</p>
<p>You also might learn a little more about the mystery through my blog and  my YouTube channel, where I&#8217;ve been posting things that I&#8217;ve found, or  things that have been sent or given to me. My blog is at <a title="http://anadanika49.blogspot.com" rel="nofollow" href="http://anadanika49.blogspot.com/">http://anadanika49.blogspot.com</a> . My YouTube channel is at <a title="http://www.youtube.com/user/AnaDanika49" rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/user/AnaDanika49">http://www.youtube.com/user/AnaDanika49</a> .</p>
<p>Several advanced conspirators have already solved their way through the  first series of clues, and have banked some important information at <a title="http://forums.unfiction.com/forums/viewtopic.php?t=32153&amp;sid=0183320530ac4bdcee6b04ac6a37399f" rel="nofollow" href="http://forums.unfiction.com/forums/viewtopic.php?t=32153&amp;sid=0183320530ac4bdcee6b04ac6a37399f">http://forums.unfiction.com/forums/viewtopic.php?t=32153&amp;sid=0183320530ac4bdcee6b04ac6a37399f</a> .</p>
<p>Please help me solve the mystery. Update this wiki with any information  you think is useful for new conspirators and anyone who needs a quick  summary of recent events. And enjoy taking on <em>[in]visible belfast</em>. <img src='http://www.textilstrand.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Invisible Belfast: Alternate Reality Game mit vielen Literaturreferenzen | transmedia nonlineares erzählen invisible belfast belfast ARG alternate reality game " class='wp-smiley' title="icon smile Invisible Belfast: Alternate Reality Game mit vielen Literaturreferenzen | Tags: transmedia nonlineares erzählen invisible belfast belfast ARG alternate reality game " /> </p>
</div>
</blockquote>
<div>
<blockquote><p>Best, Ana</p></blockquote>
<p>Links zum Spiel</p>
<ul>
<li>Die <a title="Invisible Belfast ARG" href="http://www.invisiblebelfast.com/" target="_blank">Invisible Belfast-Seite</a>, wo man sich <a title="Invisible Belfast" href="http://www.invisiblebelfast.com/signup.html" target="_blank">registrieren </a>kann, um E-Mails zu erhalten.</li>
<li>Das <a title="Wiki zu Invisible Belfast ARG" href="http://www.thedarkeststar.org.uk/TheStarFactoryWiki/doku.php?id" target="_blank">Wiki </a>zum Spiel, wo die wichtigsten Infos gesammelt werden.</li>
<li><a title="Unfiction Forum" href="http://forums.unfiction.com/forums/viewtopic.php?t=32153" target="_blank">Unfiction-Diskussion-Forum</a>, wo die Spielteilnehmer versuchen, gemeinsam die Rätsel zu lösen.</li>
<li>Die Kanäle der Hauptprotagonistin Ana Kuipers: <a title="Invisible Belfast ARG Blog Ana" href="http://www.anadanika49.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a>, <a title="Invisible Belfast Ana Kuipers Facebook" href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001549380766" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Invisible Belfast Ana Kuipers Twitter" href="http://twitter.com/#!/AnaDanikaK" target="_blank">Twitter</a>, <a title="Invisible Belfast Youtube" href="http://www.youtube.com/user/AnaDanika49" target="_blank">Youtube</a>.</li>
</ul>
</div>
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		<title>Streunen // Roam</title>
		<link>http://www.textilstrand.de/2011/05/25/streunen-roam/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freischwimmerin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[für B. Den Soundtrack unserer Jugend auf Häuserdächern singen Arme über Basilikum schwingen (tanzen) Aus Falten umringten Augen gemeinsam in den Himmel schauen die Love Shack auf dem Balkon bauen (küssen) Ins Blaue der Nacht hinaus mit Dir auf einem Wal segeln wollen nie wieder müssen nie wieder sollen (streunen) &#8220;Roam if you want to, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><em>für B.</em></p>
<p>Den Soundtrack unserer Jugend<br />
auf Häuserdächern singen<br />
Arme über Basilikum schwingen<br />
(tanzen)</p>
<p>Aus Falten umringten Augen<br />
gemeinsam in den Himmel schauen<br />
die <em>Love Shack</em> auf dem Balkon bauen<br />
(küssen)</p>
<p>Ins Blaue der Nacht hinaus<br />
mit Dir auf einem Wal segeln wollen<br />
nie wieder müssen nie wieder sollen<br />
(streunen)</p>
<p><em>&#8220;Roam if you want to, roam around the world,<br />
roam if you want to, without wings, without wheels!&#8221;</em></p>
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