Projekt Glasblume

Zum Inhalt

Zwei Frauen, beide über 50, die eine halb-irische Folk-Sängerin, die andere Filmproduzentin. Die Lebenswege der beiden kreuzen sich, als beide ihre Existenz verlieren. Frederikes Filmproduktionsfirma ist plötzlich insolvent und sie haftet mit ihrem Privatvermögen. Mary-Ellen wird von einem Tag auf den anderen nicht mehr in die Bar gelassen, wo sie jede Woche singt. Ihr einziges regelmäßiges Einkommen fällt damit weg und sie ist auf Hartz4 angewiesen.

Glasblume ist eine Erzählung über die Schwierigkeiten, im heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem mit Würde zu leben und über die komplizierte Liebe zweier dicker Menschen zwischen 50 und 60. Ort des Geschehens ist Berlin in einigen Jahren in der Zukunft.

Zum Projekt

Seit Februar 2011 wird zum ersten Mal am Textilstrand an einer längeren Erzählung gearbeitet. Vorerst hat dieses Projekt den Arbeitstitel “Glasblume” und ist als ein Stück digitaler Literatur angelegt. Das heißt, dass am Textilstrand die Kapitel der Erzählung in der Reihenfolge ihres Entstehens veröffentlicht werden. Darüber hinaus werden Twitter, Googlemaps, Fundstücke aus dem großen, bunten Internet eingebunden, um die Geschichte zu erzählen und die Texte zu ergänzen. Weitere Optionen wie E-Book, gedrucktes Buch sind angedacht, werden aber erst umgesetzt, wenn der fertige Text vorliegt. Einen Blick hinter die Kulissen und Berichte von der Laptop-Werkbank wird es auch geben.

Wege in den Text

Lange Texte verabreicht in digitalen Häppchen in rückwärts chronologischer Reihenfolge sind, wie ich finde, nur schwer für den Leser zu erschließen. Deshalb möchte ich Ihnen an dieser Stelle verschiedene Wege in den Text anbieten. Suchen Sie sich den aus, der Ihnen am besten gefällt!

Grundsätzlich sind alle Beiträge in der Kategorie Glasblume erfasst. Frederike und Mary-Ellen schildern die Ereignisse jeweils aus ihrer Perspektive. Darüber hinaus veröffentliche ich gelegentlich allgemeine Überlegungen zum Text, diese sind in der Kategorie Metaperlen zusammengefasst. Die Texte erscheinen hier in der Reihenfolge, in der sie mir ‘erschienen’ sind. Die wird dramaturgisch nicht viel Sinn machen, doch ist dies bei einem Arbeitsjournal erst  mal unvermeidlich.

Mary-Ellen Frederike andere Metaperlen
Singen, Pubsauerstoff, Irisches Glück (28.03.11) folgen Haus der Statistik: Hüllen (19.07.11) In meinem inneren Bootshäuschen (22.02.11)
Das letzte Frühstück (15.04.11) Ideenmüll und neue Pläne: Update (14.07.11)

Viele Schauplätze existieren tatsächlich, einige sind fiktional, haben aber trotzdem einen Platz auf der Landkarte erhalten. Sie können sich also auch anhand dieser Karte eine eigene Route durch den Text suchen.

Landkarte zum Projekt “Glasblume” auf einer größeren Karte anzeigen